Die Individualisierung von Lernprozessen bedeutet, für alle Schüler Lernbedingungen zu schaffen, die ihnen eine optimale Entfaltung ihrer Potenziale ermöglichen und ihnen die ihrer individuellen Leistungsfähigkeit entsprechende bestmögliche Bildung vermitteln.

Ein Blick auf den vergleichsweise geringen Anteil von Schülern auf den beiden oberen Kompetenzstufen der PISA-Studien bzw. der Ländervergleiche der Kultusministerkonferenz sowohl im Bereich der Naturwissenschaften/Mathematik als auch in Deutsch und Englisch verdeutlicht die Notwendigkeit, die Förderung von leistungsstarken und potenziell leistungsfähigen Schülern zu verbessern.
Wir machen es uns zur Aufgabe Schüler, die bereits sehr gute beobachtbare Leistungen erbringen, wie auch Schüler, deren Potenziale wir erkennen und durch gezielte Anregung und Förderung entfalten müssen, ausfindig zu machen und gezielt zu fördern. Entsprechend der Mehrdimensionalität des Leistungsbegriffes geht es neben der vorrangigen Förderung der allgemeinen intellektuellen Begabung auch um die Förderung der musischen, sportlichen und emotionalen Fähigkeiten.

Die begabungsgerechte Förderung umfasst die gesamte Lernbiographie eines Kindes.

Die Entfaltung von hohen Leistungspotenzialen setzt ein frühes Erkennen und Begleiten durch Schule und Elternhaus voraus. Sie bedarf einer gezielten Diagnose und systematischen Anregung, Förderung und Begleitung.

Das Ziel ist es, Möglichkeiten für eine Optimierung der Lernbedingungen für diese Schülergruppe aufzuzeigen durch Maßnahmen, die den spezifischen Anforderungen dieser Gruppe sowohl im Rahmen unterschiedlicher schulischer Konzepte als auch durch außerschulische Angebote gerecht werden.