Wir besitzen das Fairness-Siegel für Schulen NRW seit 2010.

Unsere Schule soll gewaltfrei, human, respektvoll und fair sein und bleiben.Wir besitzen:

1. Wir besitzen:

  • Autonome Streitschlichter
  • Patenschaften von Klasse 6 für Klasse 5
  • Mentoren aus der 10. Klasse für die Klassen 5-7 der Abteilung 1

2. Wir haben von der Lehrerschaft getragene Konzepte der Gewaltprävention nach Verabschiedung durch die Schulkonferenz in der Schule installiert:

  • Klassenrat und SoVa-Stunde (1 Std. im Monat in jeder Klasse)
  • Klassengericht
  • No-Blame-Approach
    (Ausweitung des Streitschlichterkonzeptes auf Abt. 2 im Hinblick auf Mobbing)
  • Jährliche Verleihung des Janusz-Korczak-Preises an Schüler, Eltern und Lehrer für besonderes soziales Engagement
  • Minimalabsprachen und Schülervertragzur Einhaltung der Schulordnung mit jedem Schüler
  • Konzept „Soziale Verantwortung“

3. Wir haben eine Gewaltpräventionsbeauftragte/Beratungslehrerin gewählt:

Kornelia Linner (Sozialpädagogin)
Telefon: 02131-1705354
E-Mail: E-Mail: mail@jkg-neuss.de

Sie verfügt über eine psychologische Fortbildung und hat die Fähigkeit zur Kurzberatung von Schülern und Eltern sowie Kontakte zur offenen Jugendarbeit, zur Jugendhilfe und zu lokalen Therapeuten.

Außerdem arbeiten in diesem Bereich noch die Beratungslehrer 1 und 2 sowie die Jahrgangsstufenleiter in der Oberstufe.

Wir stellen den Schülern regelmäßig Zeiten und Methoden zur Verfügung, in denen das Zusammenleben in der Klasse und die Einhaltung von Regeln thematisiert werden sollen…

  • Klassenratsstunde und SoVa-Stunde
  • Themenwoche Jahrgangsstufe 8
  • Wir Lernen Uns Kennen-Woche in Klasse 5 (WILUK)

…und haben mindestens zwei feste, für die Lehrerschaft verpflichtende Elternsprechtagefür individuelle Information und Beratung aller Schüler (§44 SchulG) zu ihren Leistungsständen/Noten am Ende des 1. und 3. Quartals eingerichtet und dies durch einen Schulkonferenzbeschluss gesichert.

Projekt Soziale Verantwortung

Das Projekt Soziale Verantwortung findet insbesondere in den 9. und 10. Klassen statt.

Schüler übernehmen soziale Verantwortung.

  • Wir vermitteln unseren Schülern soziales Lernen in der Weise, dass sie bei uns nicht nur an Unterricht und Ganztagsleben teilhaben, sondern auch unser Schulleben eigenverantwortlich mitgestalten.
  • Dahinter steht die Überzeugung, dass die Erziehung junger Menschen zu gesellschaftlich verantwortlichem Handeln durch soziale Aktivitäten im Dienste unserer Schulgemeinde gefördert und darüber hinaus unser Schulleben attraktiver, vielseitiger und kommunikativer gemacht wird.
  • Wir als Schule schaffen seit dem Schuljahr 2005/2006 für diese Aktivitäten Freiräume und geben den Schülern ein Mehr an Verantwortung – ganz im Sinne Janusz Korczaks. Gemäß Beschluss der Schulkonferenz soll jeder Schüler in der 9. und 10. Klasse mindestens für ein Jahr oder für zweimal ein halbes Jahr aktiv werden. Der Aufwand erstreckt sich etwa auf eine bis zwei Stunden in der Woche. Schüler der übrigen Jahrgangsstufen nehmen auf freiwilliger Basis teil.
  • Bei den sozialen Aktivitäten können Aufgaben für die Klassengemeinschaft und die Schulgemeinschaft wahrgenommen werden, z. B. als Helfer in der Mensa, im TipTopTeam, als Umweltscout, Pflanzenbetreuer, Mentor für die Schüler der 5. Klassen, Sporthelfer, Schulsanitäter.
    Es werden zudem auch Aktivitäten wie die Media-Toren (Streitschlichter und Medienscouts), Sport im offenen Angebot, AG-Leitung u. a. einbezogen, die bereits seit langem erfolgreich Teil unseres bisherigen Schulprogramms sind.
  • Unsere Schule richtet ihr soziales Engagement auch nach außen. In der Betreuung von Senioren und Behinderten kann wertvolle Hilfe geleistet und wichtige vorberufliche Erfahrungen gemacht werden. Das Angebot an Aktivitäten wächst ständig und kann jederzeit erweitert werden.
  • In der Regel werden die einzelnen sozialen Aktivitäten von Kollegen, aber auch durch Eltern und qualifizierte Jugendliche betreut.
  • Ein Organisationsteam aus vier Schülern der Jahrgangsstufe 9 oder 10 koordiniert die Verteilung der Aufgaben und kontrolliert auch die Umsetzung. Die Schüler holen laufend Rückmeldungen aus den angebotenen Bereichen ein.
  • Wer seine Verantwortung wahrgenommen hat, erhält hierzu eine entsprechende Bemerkung auf dem Zeugnis. Hier gibt es drei qualitative Abstufungen. Diese Zusatzqualifikationen helfen bei Bewerbungen.

Mit diesem Projekt hat die JKG schon mehrere Preise gewonnen.